| Alec Empire ist zurück, und das besser als je zuvor! Nach den härteren und gitarrenlastigen erstklassigen letzten Alben, Futurist 2005 und Intelligence & Sacrifice 2002 kehrt Alec Empire jetzt zurück mit etwas ganze Neuem. Zurück aus England in Berlin, gründete er Anfang letzten Jahres sein neues Label Eat Your Heart Out, das die neue Heimat des neuen Sounds werden soll - "The Sound of New Berlin" nennt er das. |
| Und in der Tat, als Mitte letzten Jahres der erste Vorbote erschien, die Maxi Robot L.O.V.E., hat sich doch einiges verändert. Alec's Stimme ist weniger verzerrt, harte Gitarren und Noise-Elemente sind verschwunden, stattdessen dominieren wieder elektronische Klänge. Anfang Dezember folgte dann die 10-Track-EP On Fire, desses Titeltrack, in seiner Ur-Version eine B-Seite des Futurist-Albums, doch wieder etwas härter rüberkommt. Diese EP ist übrigens ein absoluter Hammer, kommt die CD doch in einer sehr abgefahrenen Verpackung daher - wer also die Chance hat, die limitierte CD-Version zu ergattern, muss unbedingt zuschlagen. The Golden Foretaste of Heaven, im November bereits in Japan erschienen, kommt also nun endlich auch zu uns. Und eines kann ich versprechen: Alec Empire liefert damit bereits jetzt eines der besten Alben des Jahres. Schon der Opener "New Man" zeigt, wo es langgeht: Treibende Elektro-Sounds treffen auf den unnachahmlichen Gesang von Herrn Empire. Für mich das Highlight des Albums. Gefolgt von "If You Live or Die" und "Ice (If She Could Steal a Piece of My Glamour)", das zweite Highlight und in einer Dub-Version von der Robot L.O.V.E.-EP bekannt, geht es weiter. Mit Track 4, dem über 7-minütigen "1000 Eyes" legt uns der Meister sogar eine Art elektronische Ballade vor. Der Song hat eine wahnsinnige Atmosphäre und ist ebenfalls ein Highlight. So wie eigentlich alle Songs des Albums. Leider ist das Album viel zu schnell vorbei, so dass einem nichts anderes übrigbleibt, als nochmal von vorne loszulegen. Hier mal 3 Tracks zum Anhören (Last.fm-Stream): Alec Empire – New Man Alec Empire – 1000 Eyes Alec Empire – Ice (As If She Yould Steal a Piece of My Glamour) Alec Empire hat neben Atari Teenage Riot und seinen eigenen noiselastigen Alben schon einige rein elektronische Alben veröffentlicht, die fast allesamt Highlights seiner Diskographie sind. Mit "The Golden Foretaste of Heaven" erfindet er sich wieder neu, und er ist besser als je zuvor. Übrigens ist Alec Empire mit seiner Band "The Hellish Vortex" (wieder mit dabei: Nic Endo) im Februar auf großer Europatour und macht dabei auch auf einigen Stationen Halt in Deutschland. Unbedingt hingehen, ich konnte ihn schon einige Mal erleben, und es ist jedes Mal ein Erlebnis! Fazit: Ganz klar - 5 von 5 Sternen! |

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